Stilfserjochtour

Da ich schon eine ganze weile nicht mehr in der Gegend war, plante ich mal wieder eine Tour in’s Engadin. Flüela, Ofen, Umbrail, Foscangno, Forcla de Livigno, Bernina, Maloja und Splügen waren geplant – mit der Option auf Änderung…..

Um 05:20 fuhr ich los. Genau als ich aus dem Haus trat fing es an leicht zu regnen… Ich weiss gar nicht wann ich dieses Jahr das letzte mal eine Tagestour unternommen habe ohne dass es geregnet hat… Ich glaub es war insgesamt nur eine! Aber schon nach ein paar Kilometer hörte es wieder auf und man konnte schon den Mond wieder sehen…. So ging es den üblichen Weg wenn es in diese Gegend geht: Über das Toggenburg in’s St. Galler Rheintal und da bis Landquart. Von dort ging es hinauf nach Davos.  Ich kann mich nicht erinnern jemals so wenig Verkehr gehabt zu haben auf dem Weg nach Davos!! War Richtig angenehm. Von Davos ging es dann über den Flüela in’s Engadin. Auch hier sehr wenig Verkehr, aber vom Flüela kannte ich das von früher….

Im Engadin fuhr ich dann nach Zernez und bog dort ab auf den Ofenpass. Auch hier konnte ich mich nicht erinnern jemals so wenig Verkehr gehabt zu haben….. So entschloss ich mich meine Überlegung war zu machen und in Santa Maria nicht auf den Umbrail abzubiegen, sondern weiter zu fahren und über Glorenza und Prato auf das Stilfserjoch zu fahren. Eigentlich wollte ich nie am Wochenende hoch, aber bei so wenig Verkehr musste ich es einfach versuchen…. Hat sich auch gelohnt, war nur wenig Verkehr. Leider gab es unterwegs immer mehr Wolken und auf dem Joch waren sie dann schon richtig dunkel!! Aber Regen gab es noch keinen….

Weiter ging es hinunter nach Bormio und dann über die (oder den??) Foscagno nach Livigno Unterwegs fing es dann tatsächlich an zu regnen. Erst ganz wenig, dann immer etwas mehr. Aber allzu heftig war es dann doch nicht….. Von Livigno ging es übe die Formal de Livigno auf die Bernina und von dort hinunter nach Pontresina und Samedan. Kurz vor Pontresina hörte es auf zu regnen und die Wolken wurden langsam heller….

Da ich das Stilfserjoch gefahren war hatte ich beschlossen Maloma und Spülen links liegen zu lassen und über den Albua  und die Lenzerheide nach Chur zu fahren. Nur gut dass ich die Route geändert hatte!!! Als ich vor Samedan mal nach links Richtung St. Moritz und Maloja schaute, war dort eine schwarze Wolkenwand zu sehen……

Von Chur ging es dann das Rheintal hinunter und über das Toggenburg zurück nach Hause.

Auch wenn das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte war es eine tolle Tour – einmal mehr!! Bis und mit Albula war es immer recht kühl. Nur gut dass ich auch bei gutem Wetterbericht immer noch etwas wärmeres dabei habe…. Einmal mehr zeigte sich auch dass meine Kleider mit etwas Regen locker fertig werden. Zuguterletzt ist der neue Hinterreifen – der alte hatte einen abgebrochenen Bohrer abbekommen – nun so richtig eingefahren!! Gleichzeitig konnte der MPR4 einmal mehr beweisen was er auch im Regen kann!!

Fotos findet ihr hier

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