5 Pässe Tour Bündnerland

Nachdem letzten Samstag die Innerschweizer Pässe dran waren, machte ich heute wieder mal die Graubünder Pässe unsicher:

– Wildhaus 1095m

– St. Luzisteig 713m

– Splügen 2113m

– Maloja 1815m

– Julier 2284m

– Albula 2315m

– Flüela 2383m

– Wolfgang 1631m

– St. Luzisteig 713m

– Wildhaus 1095m

Am Morgen um 05:35 fuhr ich los. Über Toggenburg und Rheintal ging es nach Chur. Von dort dann über Thusis durch die Viamala und die Ortschaft Splügen auf den Splügenpass. Falls ihr mal von Chur Richtung Splügen oder San Bernadino fahrt empfehle ich euch mindestens von Thusis bis zur Ortschaft Splügen nicht die Autobahn sondern die alte Landstrasse zu nehmen. Die Landschaft da ist wunderschön. Aber auch die Viamala ist sehenswert. Von der Autobahn sieht man das viel weniger. Nach der Viamala kommt ein Stück wo das Tal etwas breiter ist bis Andeer. Nach der Ortschaft wird’s dann nochmals ziemlich eng und kurvig. Aber nicht nur die Landschaft auch die Strecke hat was, viele Kurven (sogar ein paar Serpentinen) die echt spass machen. Ich bin jetzt schon ein paar mal da lang gefahren und freu mich immer wieder drauf!. Nach dem Sufnersee führt dann die Strasse meist direkt neben der Autobahn entlang und ist zum Teil so eng das ein Moped und eine Dose kaum aneinander vorbei kommen.

In Splügen ging es dann links weg Richtung Splügenpass wo ich um ca 09:00 ankam. Bis hier hin war kaum Verkehr und ich konnte die Fahrt so richtig geniessen!! Von da ging es hinunter nach Chiavenna und von dort auf den Maloja. Auf dieser Strecke herrschte dann schon viele mehr Verkehr. Vom Splügen bis Chiavenna sind einige Serpentinen zu fahren, aber wegen dem Verkehr konnte ich die wenigsten fahren wie ich gerne wollte. Da die Strasse oft ziemlich eng und unübersichtlich ist, muss man beim Überholen etwas Vorsicht walten lassen…. Aber Spass hat’s trotzdem gemacht.

Von Chiavenna ging es dann Richtung Maloja. Hier war wieder weniger Verkehr, so konnte ich „mein“ Tempo fahren – naja meist…. Erst kurz vor der Rampe die dann mit etlichen Serpentinen zur Ortschaft Maloja (dich gleichzeitig die Passhöhe ist) führt, war dann etwas „Stau“ wegen zwei Reisebussen. Die Dosen Trauten sich nicht zu Überholen, also machte ich mich eben dran die ganze Kolonne zu überholen. Kurz vor der ersten Serpentine hab ich dann den zweiten Reisbus überholt und hatte somit freie fahrt für die Serpentinen. Erst ganz oben waren dann noch ein paar Schleicher unterwegs, die ich aber locker überholen konnte…..

Auf der Strecke über den Splügen und die Maloja hoch ist mir immer wieder Bernhard und sein Reisebericht ende Mai in den Sinn gekommen. Wie war das noch: Hinreise über Splügen bei Kälte und Nässe, Rückreise über die Maloja mit kaum Sicht…. und das mit Gepäck und Sozia… mein Respekt für die Leistung ist nochmals gestiegen….

Von Maloja ging es den Silser- und Silvaplanersee entlang nach Silvaplana. Diese Strecke Landschaftlich sehr schön, weshalb ich wie üblich dort eine etwas länger Pause gemacht habe.

In Silvaplana ging es dann Links weg Richtung Julier. Würde ich jemals vergessen, wieso ich den Julier normalerweise meide, muss ich mich nur an Heute erinnern!! ich hab noch auf keiner meiner Touren an einem Pass so viel Verkehr gesehen wie heute am Julier!! Das ist der Grund wiso ich ihn normalerweise auslasse, denn eigentlich hat er noch ein paar sehr schöne Kurven… Wiso ich ihn trotzdem gefahren bin? Er passte einfach sehr gut in meine Strecke und ich wollte ihn eh mal fahren. Aber Samstag war keine gute Idee. Das einzig gute ist dass am Wochenende nicht auch noch LKW unterwegs waren…..

Vom Julier ging es hinunter nach Tiefencastel und von dort dann auf die Albula. Hier dann wieder viel weniger Verkehr. Man konnte wieder fahren und geniessen!! Von der Passhöhe ging es hinunter nach La Punt und von dort das Engadin hinunter über Zernez nach Susch. Von dort ging es dann über die Flüela nach Davos. Hier dann wieder mehr Verkehr, aber meist problemlos zum Überholen.

Von Davos dann der kurze Aufstieg auf den Wolgangpass und von dort über Klosters das Prättigau hinunter nach Lanquart.

Von Lanquart dann wieder über St. Luzisteig das Rheintal hinunter bis Gams und von dort hinauf nach Wildhaus. Dann das Toggenburg hinunter bis Bütschwil. Dort fuhr ich dann rechts weg auf Nebenstrassen über Fischingen zurück nach Hause, wo ich um 16:45 ankam.

Mit 568km war die Tour sogar noch 3km länger als die letzen Samstag. Trotz eindeutig mehr Verkehr hat es ebenso viel Spass gemacht.

Hab ich noch was vergessen?? Hm.. Hab ich was vermisst?? Kalt auf den Pässen, warm in den Tälern, Kühe auf den Strassen angetroffen – nein, ich vermisse nichts und hab auch nichts vergessen!!!

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