Klausen-Susten-Grimsel-Furka-Gotthard-San Bernadino

Da die Wetteraussichten für die nächsten Tage unsicher sind hab ich mich entschlossen heute nochmals eine Tour in die Alpen zu unternehmen. Es war 05:15 am Morgen als ich los fuhr. Dichter Nebel begleitete mich die ersten Kilometer, das hatte aber den Vorteil dass es nicht ganz so kalt war wie vorhergesagt. Nach ein paar Kilometer war der Nebel weg, dafür war es gleich etwas kälter….Über das Turbental ging es Richtung Glarnerland auf den Klausen (1952m). Kurz vor 07:30 war ich oben. Die Sonne hatte es noch nicht geschafft auf die Passhöhe zu scheinen, dementsprechend kalt war es da oben. Dafür hatte ich die ganze Passhöhe für mich! Ich war der Erste, nicht mal Personal des Restaurants/Kiosk war so früh da…. ich genoss die wunderbare Aussicht und machte ein paar Fotos bevor ich weiter fuhr.

Vom Klausen ging es hinunter nach Altdorf und von dort über Wasen Richtung Susten (2224m). Dort bekam ich dann endlich mal ein paar Sonnenstrahlen zu spüren die mich sofort etwas wärmten. Unterbrochen von einem kurzen Foto halt fuhr ich über die Passhöhe bis zur ersten Serpentine. Dort nochmals einen kurzen Foto halt, dann ging es weiter nach Innertkirch und von dort auf den Grimsel (2164m). Vom Grimsel dann hinunter nach Gletsch und von dort auf die Furka ( 2436m). Von der Furka dann – unterbrochen von einem Foto halt – ging es hinunter nach Hospital und von dort auf den Gotthard (2106m).

Vom Gotthard ging es über die Tremola hinunter nach Airolo, wieder unterbrochen von einem Foto halt. Von dort dann weiter die Leventina (so heisst das Tal von Airolo bis Biasca) hinunter bis Biasca. Hier war mit 303m meines Wissens der Tiefste Punkt der Tour erreicht und ich bog links ab das Mesocco hinauf bis auf den San Bernadino (2065m) nochmals unterbrochen von einem Foto halt.

Von dort dann hinunter nach Hinterrhein und dann dem Rhein nach bis Domat-Ems wo ich einen sehr spähten Mittagsrast einlegte. Danach ging es weiter das Rheintal hinunter bis Gams und von dort über Wildhaus (1095m) das Toggenburg hinunter zurück nach Hause wo ich nach 639km um 18:15 ankam.

Wettermässig war es nochmals ein wunderschöner Tag, nur Richtung San Bernadino hatte es einige Wolken.Nach der morgendlichen Kälte war es danach sommerlich Warm. Ich hab den Tag nochmals so richtig genossen! Da es – was ich eigentlich nicht hoffe – eventuell die letzte Alpentour für dieses Jahr war hab ich mir auch etwas mehr Zeit gelassen und längere Pausen gemacht. Trotzdem oder gerade deswegen waren auch die nebenbei gesagt für mich neuer Rekord bedeutende 639km eigentlich problemlos. Popo schmerzt nicht mehr als sonst……

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