Die Jagd nach der Sonne…

Nachdem gemäss Wetterbericht heute die Sonne sich auch bei uns blicken lassen sollte hatte ich beschlossen mal wieder eine Tour zu unternehmen. Allerdings wurde mir schnell klar dass die Sonne – wenn überhaupt – bei uns erst sehr späht kommen würde. So beschloss ich eben ihr etwas entgegen zu fahren. Um 10:30 ging es los. Ich fuhr erst über Aadorf, Fischingen und Mosnang ins Toggenburg. Obwohl ich schon einiges an Höhe gewonnen hatte war von Sonne weit und breit noch nichts zu sehen! Eigentlich sah man eh kaum was, denn inzwischen fuhr ich im und nicht mehr unter dem Nebel. Zu Hause war ich bei 3 Grad losgefahren, hier im Nebel waren es sogar nur noch 1 Grad. Dies war eigentlich den ganzen Tag so: unter dem Nebel 3 Grad und im Nebel dann noch 1 Grad.

In Wattwil bog ich dann ab Richtung Hemberg in der Hoffnung endlich die Sonne zu sehen…. Es brauchte zwar viel Geduld, aber ganz oben war ich dann wirklich an der Sonne!! Die Temperaturen stiegen sofort an. Ich suchte mir sofort eine Stelle wo man auch etwas die Aussicht geniessen kann um eine Pause zu machen. Hier oben herrschten 15 Grad!! Es war herrlich!! Ich liess mir viel Zeit für Fotos, Aussicht geniessen etwas Trinken und Sonne tanken.  Irgendwann ging es dann aber doch weiter, allerdings nur ein paar Kilometer… An der Nebelgrenze bot sich die Gelegenheit nochmals anzuhalten, diese nutzte ich um nochmals ein paar Fotos zu machen. Danach ging es hinunter in den Nebel nach Nesslau. Innert weniger Minuten sank die Temperatur von 15 Grad wieder auf 3 Grad hinunter! Da merkt man dann wie gut meine Kleider für solche Touren geeignet sind!! Von Messlau ging es dann sofort wieder hinauf Richtung Schwägalp. Hier ging es nicht lange bis ich wieder an der Sonne war! War sehr schön zu fahren – besonders auch da kaum Verkehr war. Oben dann wieder eine längere Pause. Die Sonne musste man einfach geniessen!!

Von hier ging es dann hinunter nach Urnäsch und von dort weiter nach Appenzell. Irgendwann war ich dann wieder im Nebel. Von Appenzell wollte ich über den Hügel nach Bühler fahren. Ich hatte da vor ein paar Wochen mal eine Strasse gesehen dic ich mal versuchen wollte. Bei dem Nebel war das aber nicht so einfach und ich erwischte sie natürlich nicht. Dafür erwischte ich eine andere Strasse. Da man nichts sah kann ich es zwar nicht mit Sicherheit sagen, aber landschaftlich muss es eine sehr schöne Strecke sein. Ich hab jedenfalls beschlossen diese irgendwann nochmals zu fahren wenn das Wetter besser ist. Die Strasse führte mich dann aber nicht nach Bühler sondern nach Teufen. So fuhr ich eben von dort auf der Hauptstrasse nach Bühler wo ich dann Richtung Wissegg abbog. Hier war ich dann schon bald einmal nochmals an der Sonne, weshalb ich nochmals einen längeren Halt einlegte.

Von hier ging es dann hinunter nach Trogen und von dort nach Wald wo ich dann in Richtung St. Anton abbog. Auch hier war ich bald wieder über dem Nebel. So hielt ich nochmals an kurz vor St. Anton an einem Platz mit einer fantastischen Aussicht auf das Rheintal – welches allerdings unter dem Nebel lag und nicht zu sehen war – sowie die Berge des Bregenzerwald, dem Vorarlberg und die Bündner Alpen.

Nach einem längeren halt ging es dann über St. Anton, Oberegg, Heiden, Rehtobel, Speicher, Teufen, Hundwil, Waldstatt, Schwellbrunn, Degersheim und Uzwil wieder zurück in meine Heimat. Einzig zwischen Heiden und Rehtobel kam ich nochmals an die Nebelgrenze, ansonsten musste ich den ganzen Weg in oder unter dem Nebel fahren bei entsprechenden Temperaturen.

War einmal mehr eine tolle Tour. Die Sonne und die Temperaturen oberhalb des Nebels wiegten für mich die Kälte in und unter dem Nebel mehr als auf. Mit der entsprechenden Kleidung ist es auch auszuhalten. Ich freu mich jedenfalls schon auf die nächste Tour, auch wenn ich hoffe dass dann nicht mehr so viel Nebel herrscht!

Die Fotos findet ihr hier

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