Frühlingstour im Appenzellerland – 11. März 2017

Der Wetterbericht hatte für heute nochmals schönes Wetter vorhergesagt, wenn auch mit ein paar Wolken dazu…. Temperaturen sollten gegen 15 Grad sein. Für mich war klar das es endlich eine Frühlingstour geben sollte. Etwa um 09:00 sollte es los gehen – sofern dann keine Temperaturen unter 0 mehr sein würden….
Zu meiner Überraschung war es am Morgen wolkenlos mit strahlendem Sonnenschein. So kam es dass an der Sonne schon bald gegen 10 Grad herrschent. Als ich dann losfuhr war es am Schatten zwar immer noch nur 2-3 Grad, aber es würde ja schnell wärmer werden…. So war es dann auch.
Da ich am Freitag nicht mehr tanken war musste ich das erst noch nachholen. Das benutzte ich dazu noch eine kleine Zusatzschlaufe zu fahren. Nach dem tanken ging es dann Richtung Aadorf und dann über den Rüetschberg, Fischingen und Mosnang erst mal in’s Toggenburg. Da fuhr ich dann erst mal nach Watwil und von da dann hinauf nach Hemberg. Beim rauf fahren kam ich mal wieder an einer Abzweigung vorbei die ich mir schon lange anschauen wollte. Ich bescholl dies etwas später nachzuholen. Erst mal fuhr ich aber von Hemberg rüber nach Urnäsch und von da dann auf die Schwägalp. Toll!! Freie fahrt da hinauf!! Hier oben ist es allerdings noch Winter. Allerdings nicht mehr lange wenn das Wetter eine weile so bleibt!! Auch hinunter nach Nesslau hatte ich freie fahrt.
Nun ging es nochmals hinauf nach Hemberg und dann gleich nach St. Peterzell hinunter um auf einer anderen Strecke wieder hinauf zu fahren. Nun wollte ich endlich die schon erwähnte Abzweigung erkunden. Wie schon so oft hätte ich das schon länger machen sollen. Die Strasse ist zwar sehr schmal und viele Kurven unübersichtlich. Schnell fahren ist da nicht…. Wollte ich aber auch gar nicht, denn die Landschaft und vor allem die Aussicht ist da atemberaubend. Auch wenn ich die Berger da schon oft gesehen habe – ist immer wieder ein Genuss!!
Die Strasse führte mich hinunter nach Brunnadern von wo ich dann über die Wasserfluh nach Lichtensteig fuhr. Von da ging es hinunter nach Dietfurt um dann nach Oberhelfenschwil hinauf zu fahren. Von da ging es wieder hinunter ins Neckertal und zurück nach Brunnadern. Ich musste nämlich die Strecke einfach nochmals in umgekehrter Richtung fahren. Hat sich gelohnt – einfach fantastisch!!!
So ging es dann eben nochmals nach Hemberg und von da hinunter nach Nesslau um auch die Schwägalp noch in der Gegenrichtung zu fahren. Abgesehen von einem liegengebliebenen Ford Mustang in einer Spitzkehre der grade vom Abschlepper aufgeladen wurde hatte ich nochmals freie fahrt. Allerdings kamen mir im Gegensatz zum ersten mal viele Motorräder entgegen. Es war Zeit die Gegend zu verlassen…..
So fuhr ich über Urnäsch und Gonten nach Appenzell und von dort hinunter nach Eichberg. Von da dann nach Altstätten um von dort über Ruppen nach St. Anton hoch zu fahren. Es waren zwar inzwischen Wolken aufgekommen, aber die Fernsicht hier oben war immer noch fantastisch!!
Weiter ging es hinunter nach Oberegg und von dort nach Rehtobel. Von hier dann weiter nach Speicher und Teufen um von da über den Hügel auf kleinen Nebenstrassen nochmals nach Appenzell zu fahren. Von dort ging es über Gais nach Bühler und von dort auf die Wissegg nach Trogen. Von hier dann nochmals nach Ruppen und dann nach Wald. Nun sollte es so langsam Richtung Heimat gehen….. Über Trogen, Teufen, Stein und Hundwil fuhr ich nach Waldstatt. Von hier ging es hinauf nach Schwellbrunn und von da auf Nebenstrassen nochmals nach St. Peterzell.
Nun nochmals über die Wasserfluh nach Lichtensteig und dann auf einem leicht abgeänderten Weg zurück Richtung Heimat. 408km waren am Schluss mehr auf dem Tacho!! War ein toller Tag den ich in vollen Zügen genossen habe. Kurz vor Ende der Tour musste ich dann nochmals tanken. knapp 390km hatte ich mit der Füllung gemacht und war sprchlos…. 4.44l pro 100km war der Verbrauch heute…. So wenig wie noch nie mit der AT…. Und ich hab nicht gebummelt… Beeindruckend!!
Allerdings merkt man deutlich das ich seit August letzten Jahres nicht mehr eine so lange Tour gefahren bin. So fertig war ich nach 400km schon lange nicht mehr. Da ist noch einiges Training nötig damit ich meine langen Touren im Sommer überstehe……

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