Auffahrt 2017 in München – 24. bis 26. Mai 2017

Mal wieder sollte es über Auffahrt nach München gehen. Es war diesmal zwar keine Tour zu Auffahrt geplant da viele nicht dabei sein konnten, aber wir haben ein Grillen geplant und auch durchgeführt.
Am Mittwoch 24. Mai fuhr ich nach der Arbeit nachdem ich mein Alpen-Twin von der 12000er abgeholt hatte also los nach München. Ich hatte mir eine zwar schon bekannte, aber schöne Tour über Riedberpass, Oberjoch und Plansee nach München ausgesucht. So um die 330km würden es werden. Für einmal konnte ich mich aber nicht an den Plan halten. Schon an der Grenze zu Österreich sah ich die dunkeln Wolken (bei uns war herrliches Wetter!!). Es blieb aber trocken. So fuhr ich über den Riedberpass und dann Richtung Sonthofen. Irgendwann hab ich dann auch geschnallt dass das Oberjoch aus irgendeinem Grund für ein paar Tage gesperrt war und ich da nicht hoch fahren konnte. Also fuhr ich der Umleitung entlang die mich aussen rum führen sollte. Da ich eh schon spät dran war beschloss ich die Tour etwas abzuändern und auf den Plansee zu verzichten. Ich plante erst mal Richtung Füssen und dann irgenwie quer durch nach München zu fahren. Kaum entschlossen fing es an zu tropfen…. Auch das noch!! Ich hatte meine Sommerklamotten angezogen die absolut nicht wasserdich sind, also kam bald mal die Frage auf Regenklamotten ja oder nein? Ich hatte bei einem Halt am Riedbergpass schon mal alles in der Jacke regensicher verstaut und da es kühler geworden war die Fleeze-Jacke drunter angezogen. So liess ich die Regensachen erst mal verstaut. Der Regen wurde aber immer mehr und so entschloss ich mich nach etwa 20 weiteren Kilometern doch sie rauszuholen. Ich war aber beim anziehen erstaunt wie trocken meine Sommerklamotten immer noch waren. Da der Regen immer noch mehr wurde beschoss ich meine Route total zu ändern: Ich gab am Navi mein Ziel ein und dann schnellste Route da hin….. und los!! Das Navi führte mich dann erst auf Bundesstrasse und später auf der Autobahn nach Kempten. Von da wieder Bundesstrasse bis Buchloe und von da den Rest Autobahn bis München wo ich kurz vor 22:00 ankam. Der Regen hatte zwischendurch mal aufgehört bevor er auf der Autobahn nochmals so richtig los legte. Am Schluss war es dann aber wieder trocken. Erst als ich in München vom Motorrad stieg fing es wieder an zu tropfen.
Am Donnerstag ging es dann zum Grillplausch. Waren zwar nicht so viele dabei, war aber sehr schön diese wiedermal zu sehen und ein paar gemütliche Stunden mit ihnen zu verbringen. Das Wetter spielte auch mit. Nachdem es am Morgen noch sehr viele Wolken hatte es aber trocken war wurde es immer schöner. War wirklich ein schöner Tag!! Wie schon am Tag davor hatte ich aber auch heute keine Fotos gemacht was eigentlich komisch ist…. Aber naja, für einmal…..
Am Freitag ging es dann wieder nach Hause. Nach etwas überlegen hab ich mich entschlossen einen etwas längeren Umweg zu fahren. Es sollte am Walchensee vorbei über Mittenwald nach Innsbruck und von da über Brenner und Jaufen hinunter nach Meran gehen. Von da dann durchs Vinschgau und Val Müstair auf den Ofenpass und dann in’s Engadin. Dort dann über den Albula und dann zurück nach Hause. Etwa 08:30 ging es los. Nicht so geplant war der Anfang der Tour der mich über Grünewald hinaus aus München führte. Immerhin hab ich nun auch mal diesen Teil Münchens gesehen… 😉 Weiter ging es über Land nach Kocheln am See und von da weiter am Walchensee entlang Richtung Mittenwald. Die Strecke hinauf an den Walchensee und diesem entlang ist zwar sehr schön, ich kann sie aber nicht empfehlen. Viel Verkehr – nur langsames vorwärtskommen. Ausserdem ist die Strecke am Wochenende und an Feiertage für Motorräder verboten. Wie auch immer – weiter ging es über Mittenwald hinunter nach Innsbruck und von da dann hinauf auf den Brenner – aber nicht auf der Autobahn….. Weiter ging es nach Sterzing und von da auf den Jaufenpass. Ist ein ein schöner Pass mit einer tollen Aussicht. Aber so langsam wurde mir bewusst das ich nicht alleine Unterwegs war… 😉 Naja, der Platz da oben ist auch nicht allzu gross….. Weiter ging es dann hinunter nach St. Leonhard und dann nach Meran. Inzwischen hatte ich mich zu eine Planänderung entschlossen. Es sollte nicht einfach das Val Müstair hinauf gehen sondern – da sie nun mal schon offen waren – über Stilfserjoch und Umbrail nach Santa Maria hinunter. Ich wollte noch etwas Kehren fahren üben… Vor allem ganz enge… 😉 So oder so fuhr ich erst mal das Vinschgau hinauf Richtung Reschen und bog dann zum Sitlfserjoch ab. Das Training mit den engen Kehren hat gut getan!! Übung macht eben doch den Meister!! So langsam krieg ich mein kleines „Problem“ in den Griff!! War eine tolle fahrt da hinauf mit wenig Verkehr. Trotzdem hielt ich aber ein paar Kehren unter der Passhöhe für Fotos an um dem Trubel oben aus dem Weg zu gehen. War ne gute Idee, da oben war mehr los als der Verkehr da hoch glauben liess. So ging es gleich weiter hinunter auf den Umbrail. Spassig das zu sagen „auf einen Pass hinunter“….. 😉 Aber so ist es eben in diesem Fall. Weiter ging es die tolle Strecke hinunter nach Santa Maria, dann auf den Ofenpass und dann hinunter nach Zernez. Immer wieder schön der Ofen…. Weiter ging es das Engadin hinauf nach La Punt und dann auf den Albula. Der Pass ist einfach immer wieder was tolles für mich!! Tolle Strecke – tolle Landschaft!! Ich geniess es jedesmal, ist immer wieder was spezielles für mich. So langsam wurde es aber Zeit nach Hause zu kommen – ich wollte ja nicht schon wieder erst im dunkeln ankommen…. So fuhr ich nach Thusis und da ausnahmsweise auf die Autobahn bis Buchs wo es dann hinauf nach Wildhaus ging. Danach das übliche – das Toggenburg hinunter und über Mosnang und Fischingen Richtung Heimat wo ich kurz vor 21:00 ankam. 620km sind es geworden. War einfach fantastisch!!

Von der Heimfahrt gibt es dann doch noch ein paar Bilder

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