Gardasee 16. bis 24. Juni 2017

Tag 1 – Freitag 16. Juni

Früh aufstehen war angesagt!! 03:30 sollte der Wecker klingeln.  Da ich aber 5 Minuten eher wach war musste er das nicht…. Beinahe pünktlich um 04:03 fuhr ich los zum 270km entfernten Treffpunkt wo ich zwischen 09:00-09:30 sein sollte. Wieder erwarten war hier beim losfahren Sternenhimmel, also keine Regenklamotten nötig.

Ich fuhr erst über Land bis Arbon und da dann auf die Autobahn bis in’s Rheintal um etwas Zeit zu sparen. Mit gemütlichen 100-120 dahertuckernd (um diese Zeit ist noch kein Verkehr und somit war ich auch kein Verkehrshindernis) erreichte ich Oberriet wo ich die Autobahn verlies um auf das Furkajoch zu fahren. Inzwischen waren aber längst bedrohlich dunkle Wolken aufgetaucht, weder Sterne noch blauer Himmel war zu sehen. Die Strassen waren zwar teilweise nass, aber bis jetzt hatte ich keinen Regen.

Kurz vor 06:00 war ich dann auf dem Furkajoch. Erinnerungen an vor 2 Jahren kamen auf…. So ziemlich um die selbe Zeit mit selben Wetter stand ich da oben…. Allerdings war es da noch wesentlich kälter…… Der Blick in meine Fahrtrichtung bewog mich dazu nun doch die Regenklamotten anzuziehen. Sollte sich als gute Idee herausstellen, denn schon kurz nach Damüls vielen die ersten Tropfen….

Weiter ging es über Hochtannenbergpass und dann auf das Hahntennjoch. Hier waren zwar 15 Grad und es regnete nicht, aber der Wind war doch recht kühl. In der Zwischenzeit hatte es auch ein paar mal ziemlich heftig geregnet….. Weiter ging es hinunter in’s Tal nach Imst und dann zum Treffpunkt bei Mittenwald wo ich um 09:05 eintraf. Also mal wieder eine beinahe Punktlandung…. 😉 Kurz getankt und dann zur Seite gefahren um auf meine Begleitung zu warten und schon war sie da….. Nach einer kurzen Begrüssung und Betankung ihres Motorrades ging es weiter. Hinunter Richtung Innsbruck – allerdings umfuhren wir dieses – und dann weiter auf den Brenner. Von dort hinunter nach Sterzing und gleich hoch auf das Penserjoch.

Weiter ginge es hinunter Richtung Bozen, wir bogen aber vorher links hinauf ab um über Oberinn und Ritten Bozen zu umfahren. Ist eine tolle Strecke da drüber mit einer ebenfalls tollen Aussicht!! Nur zu empfehlen!! In Bozen fuhren wir dann ein Stück der Brennerstrasse hinauf um gleich wieder recht hinauf zu fahren auf den nächsten Hügel mit ebenfalls einer tollen Strecke und Aussicht!! Kann aber nicht sagen wie es da oben heisst…..

Im Tal fuhren wir dann das Tal hinauf über Birchabruck um kurz danach nochmals über einen tolle Strecke hinauf nach Petersberg und dann hinunter Richtung Trient zu fahren. In Trient bogen wir dann noch ab um über den Monte Bondone zu fahren und dann unser eigentliches Ziel anzusteuern.

War eine tolle Strecke – ganz besonders der zweite Teil….. Das Wetter wurde immer besser und hier unten war es dann schön aber eigentlich schon wieder zu heiss…. Zumindest für mich…. 610km sind es bei mir geworden und ich war fix und fertig…. Nach einer Dusche, einem Abendessen und ein paar Bier ging es dann um 22:30 in’s Bett. Ich bin sofort eingeschlafen……..

Tag 2 – Samstag 17. Juni

Etwas später als eigentlich hier unten üblich wachte ich „erst“ um 06:20 auf. Möglichst leise machte ich mich für meinen Morgenspasziergang bereit. Natürlich wollte ich am ersten Tag zu meinem herrlichen Aussichtspunkt. Als ich zurück kam war schon bald Zeit zum Morgenessen. Wir beschlossen an der Sonne zu sitzen da es so angenehm war. War eine Schlechte Idee….. Entweder war etwas im Essen oder ich hab zu viel Sonne erwischt, jedenfalls bekam ich Kopfschmerzen und mir wurde schlecht. So beschloss ich erst mal mich hinzulegen und meine Begleitung alleine ziehen zu lassen.

Kurz nach 10:00 hielt ich es aber nicht mehr aus. Ich fühlte mich schon viel besser, wenn auch noch nicht ganz gut. So beschloss ich eine kleine Runde in der Umgebung zu wagen. Es war dann 10:45 bis ich getankt hatte und los konnte… Schon auf dem Weg hinunter nach Rovereto kam ich an einem Unfall vorbei…. Ein Rollerfahrer war von hinten angefahren worden…. Da schon mehr als genug Leute zum helfen rumstanden (einige halfen auch….. ) fuhr ich weiter. Unten fuhr ich dann links hoch Richtung Monte Bondone. Ist ne schöne Strecke mit einer tollen Aussicht…. Ich fuhr aber nicht ganz hoch sondern wieder hinunter in’s Tal und dann hinauf auf den Monte Baldo. Schon bald kam ich auch da an einen Stau. Der Hubschrauber den ich vorher mal gesehen hatte war hier gelandet, schien mir also was schlimmeres zu sein. So fuhr ich etwas zurück und dann eine andere Strasse ein Stück hoch und machte eine Pause. Von hier würde ich sehen können wenn der Hubschrauber wieder startet und auch die Fahrzeuge etwas weiter oben. So würde ich wissen wenn es weitet geht und es dann nochmals versuchen.

Zum Unfall nur so viel war zwischen einem Auto und einem Motorrad. Keine Ahnung wer schuld war. Die Kollegen des Motorradfahrers sassen noch da am Strassenrand und sahen gelinde gesagt sehr mitgenommen aus. Ihre Minen liessen nichts gutes erahnen. Ich wusste da schon dass mich der Unfall heute nicht so schnell wieder loslassen würde…..

Oben hab ich dann mal eine mir noch nicht bekannt Strecke erkundet. Hat sich gelohnt… Da gibt’s ein paar tolle Aussichtspunkte. Zum Schluss fuhr ich dann noch zum Monte Velo um die diversen Kehren einmal runter und gleich wieder rauf zu fahren. War ne tolle Sache. Die Strasse ist aber sehr schmal und unübersichtlich, da ist aufpassen angesagt…. Am Schluss waren es dann 200km heute mit vielen Pausen dazwischen… Am Abend gab es dann noch ne Pizza, Tiramisu und ein Cappuccino. Danach noch ein paar Bier bevor es dann in‘ Bett ging….

Tag 3 – Sonntag 18. Juni

Nach dem üblichen Morgenspaziergang und dem Frühstück hab ich es heute nicht geschafft bereit zu sein um mit den anderen auf ihre Tour mit zu gehen… Obwohl es schon etwas spät war beschloss ich meine schon lange vorbereitete Dolomitentour zu fahren. So fuhr ich um etwa 09:30 los erst mal nach Trento und kurz danach in die Hügel Richtung Val di Fiemme. Der erste Pass war der Passo di Lavaze. Zum Anfang als Einstimmung genau das Richtige….  Als nächstes  stand dann der Karenpass auf dem Programm, doch schon ein anderes Kaliber….

Danach ging es dann weiter zu den eigentlichen Tageszielen. Als erstes war da das Sellajoch dran. Die vielen Kurven und Kehren machen jede Menge Spass!!! Ist schon beeindruckend diese Felsen der Dolomiten. Live noch viel mehr als auf Fotos.

Nach einer etwas längeren Pause machte ich mich auf den Weg ins Tal um gleich wieder hoch auf das Grödnerjoch zu fahren. Auch hier gab es eine etwas längere Pause… Danach dann hinunter ins Tal wo ich dann feststellen musste das die Weiterfahrt wegen eines Radanlasses nicht möglich war….. So entschloss ich mich wieder über Grödnerjoch und Sellajoch zurück zu fahren und dann noch den Pordoipass zu fahren. Auch hier gab es nochmals eine längere Pause bevor ich wieder hinunter fuhr.

Danach fuhr ich noch ein par weniger bekannte aber nicht minder schöne Pässe auf dem Weg zurück. 480 wahnsinns Kilometer sind es geworden. Der absolute Wahnsinn was man da in den Dolomiten fahren kann.

Nach einer Dusche ass ich hier im Hotel noch etwas. Inzwischen kehrten dann auch die anderen vom Abendessen zurück und wir liessen den Abend gemütlich ausklingen….

Folgende Pässe bin ich heute gefahren:

  • Passo Lavaze
  • Karenpass
  • Sellajoch
  • Grödnerjoch
  • Passo di Podoi
  • Fedaiapass
  • Passo Valles
  • Passo Rollo
  • Passo Gobbera
  • Passo Brocon

Dazu noch ein paar kleiner dessen Namen ich nicht mehr alle kenne……

Tag 4 – Montag 19. Juni

Ich beschloss auch heute alleine zu fahren und hatte mir dazu eine Tour im Westen des Gardasees ausgesucht. Da ich heute nicht so viel fahren wollte würde ich sie etwas abkürzen – so war zumindest der Plan. Als erstes würde ich den Crocedomini auslassen und schon einen Pass früher in die Höhe fahren.

Als ich über Ledro- und Idrosee zu den Pässen fuhr kamen langsam Wolken auf. Erinnerungen an die letzten beiden Jahre wurden wach…. Jedes mal wenn ich das erste mal an die beiden Seen gefahren war, kam ein kräftiges Gewitter auf. Sollte der Fluch auch dieses Jahr erfüllt werden? Ich fuhr jedenfalls unbeirrt weiter, bog dann am Idrosee ab um in’s Tal zu gelangen von welchem ich auf den Manivapass hochfahren konnte. Die Strasse da hoch ist eng und in relativ schlechtem Zustand. Oben waren dann dicke Wolken und es war recht kühl. Dementsprechend war die Aussichte nicht so gut wie man sich das eben erhofft…… Hier oben entschloss ich mich dann doch noch zum Crocedomini rüber zu fahren der von hier mit einer zu einem grossen Teil aus Schotter bestehenden Strasse erreichbar ist. Ich muss sagen dass das fahren auf Schotter mit der AT einiges mehr spass macht als mit der NC….Unterwegs hielt ich einige male an um Fotos zu machen. Dabei verlor ich natürlich viel Zeit. Die Wolken hingen hier oben teilweise so teif das ich durch Nebel fuhr…. Es wurden aber immer weniger Wolken je näher ich dem Crocedomini kam….Hier hielt ich kurz an und machte ein paar Fotos um danach wieder zurück zu fahren. Ich wollte ja die Tour noch weiter fahren. Je näher ich dem Maniva kam je kühler wurde es wieder. Da waren nur noch 15 Grad und dazu wehte ein sehr kühler Wind. In der Sommerjacke kann das schon sehr frisch wirken…

Am Maniva ging es dann hinunter ins’s Tal und irgendwann dann wieder hinauf auf in die Berge. Auf meist sehr schmalen Strassen ging es rauf und runter oder auch mal einfach der Bergflanke entlang mit vielen Kurven weiter bis in’s Tal des Idrosees. Da blieb ich aber nur kurz und bog gleich wieder ab in die Berge.  Weiter ginge es auf schmalen und noch schmaleren Strassen wieder rauf und runter links und rechts durch wunderbare Landschaften bis ich irgendwann an de n Gardasee kam. Diesen fuhr ich dann hinauf. Eigentlich war weiter oben noch eine Schlaufe in die Berge geplant. Da ich aber etwas müde war liess ich diese weg und fuhr direkt zurück zum Hotel.

278km sind es doch wiedererwarten geworden – wenn man bedenkt das es laut Plan „nur 260km sein sollten  und ich diese noch kürzen wollte….. War aber einmal mehr eine tolle Sache…..

Tage 5 – Dienstag 20. Juni

Gestern während der Tour hatte ich mir während einer Pause den Fuss vertreten. Sah nicht schlimm aus und ich hab auch kaum was gespürt. Als ich aber heute Morgen beim Aufstehen auftrat war der Schmerz doch ziemlich stark. So beschloss ich schweren Herzens eine fahrerische Pause einzulegen….. So liess ich eben den Rest der Truppe ziehen und blieb alleine im Hotel zurück….. Eventuell würde ich am Nachmittag doch noch einen Versuch starten falls der Fuss besser sein würde….

So war es dann auch…. Die Schmerzen hatten nachgelassen und der Fuss war auch nicht mehr so dick. Also wagte ich eine kleine Runde. Das Schlimmste dabei war in den rechten Schuh hineinzukommen…. Danach war es absolut kein Problem. Nach einer kurzen 35km Runde über den Monte Velo mit einer Pause dazwischen war ich nach etwa einer Stunde zurück. Ging absolut problemlos. Wie ich immer sage: Motorrad fahren ist die Beste Therapie!!! 😉

Nach einer dusche setzte ich mich mit einem Bier in den Garten und wartete auf die anderen…..

Tag 6 – Mittwoch 21. Juni

Eigentlich wollte ich heute mit den anderen mitfahren. Ab er als ich mir die Route angeschaut hab stellte ich fest das es zumindest fast die selbe ist welche ich am Montag gefahren war. Hat nur wenig Abweichungen…. So beschloss ich doch alleine zu fahren.

Ich hatte in einem Motorradführer ein paar Ideen gesammelt und davon wollte ich mal 2 oder 3 ausprobieren…..

Mein erstes Ziel war das Valle di Concei. Dazu musste ich erst zum Ledrosee hoch fahren und kurz danach dann rechts in’s Tal abbiegen. Ich sags mal so, das Tal ist ja ganz nett aber nochmals würd ich da nicht mit dem Motorrad rein fahren…. Also wieder zurück in’s Ledrotal.

Als nächstes stand der Passo di Tremalzo auf dem Programm. Dazu musste ich nur ein paar Kilometer weiter fahren und dann links den Berg hoch. Ist wirklich ein schöner Pass zum fahren mit einer tollen Aussicht. Nachdem ich Fotos gemacht hatte und die wirklich tolle Aussicht genug genossen hatte fuhr ich wieder hinunter. Dies muss man mit Motorfahrzeugen auf der selben Seite tun da es auf der anderen verboten ist.

Unten ging es dann zum nächsten Ziel dem Val Daone. Dazu musste ich erst weiter in’s Idrotal fahren. Dort ging es dann nicht zum Idrosee sondern rechts das Tal hinauf.  Nach ein paar Kilometern kommt dann der Abzweiger in’s Val Daone. Je weiter ich da hoch fuhr um so schöner wurde es. Am Ende der Strasse stand ich dann auf beinahe 1800 Metern an der Staumauer des oberen von zwei Stauseen. Das Tal ist einfach wunderschön und auch die Strecke ist toll mit vielen Kurven und einigen Kehren. Ich hab es so richtig genossen!! Beim wieder runter fahren hab ich dann viieel Zeit gebraucht da ich immer wieder anhielt um Fotos zu machen. So vergingen beinahe 2 Stunden bis ich die paar Kilometer zurückgelegt hatte.

Danach fuhr ich weiter das Tal hoch bis Tione di Trento wo ich rechts abbog und dann gleich wieder rechts hoch fuhr über den Passo Duron und dann am Lago di Tenno vorbei zurück zum Hotel.

200km sind es heute doch noch geworden… war ne schöne gemütliche Tour…. Den Abend liessen wir dann gemeinsam gemütlich ausklingen….

Tag 7 – Donnerstag 22. Juni

Heute stand eine gemeinsame kleine Tour zum Forte Belvedere ( auch Werk Gschwendt ) aus dem ersten Weltkrieg an. Da es nur etwa 135km sein würden fuhren wir erst um 09:30 los. Die hinfahrt war eine schöne kleine Tour mit ein paar schönen Kurven die wir gemütlich hinter uns gebracht haben. Vom Parkplatz zum Fort ging es dann noch zu Fuss ein Stück den Berg hinauf. Oben angekommen wurde da Fort dann besichtigt. War sehr interessant und lehrreich. Allerdings musste ich die Besichtigung nach einet gewissen Zeit wegen meines lädierten Fusses abbrechen…. Ich wartete dann draussen auf die Anderen was doch noch eine geraume Zeit dauerte. Gemeinsam ging es dann zurück zu den Motorrädern und dann auf einer schönen anderen Route zurück zum Hotel.

Ich ging dann erst mal duschen und danach liessen wir den Tag gemütlich ausklingen…..

Tag 8 – Freitag 23. Juni

Für heute hatte ich mir als letzte Tour eine ausgewählt welche mich an 4 Seen führen sollte:

  • Lago di Caldonazzo
  • Lago di San Colomba
  • Lago di Malvano
  • Lago di Tenno

Die Tour führte mich anfangs auf einer ähnlichen Tour wie gestern Richtung Osten…. Irgendwann kam ich dann zum Lago di Caldonazzo und musste feststellen das ich den schon kenne….. Viel Verkehr und heiss … um den See bin ich vor 2 Jahren schon mal gefahren und wollte eigentlich immer einen Bogen darum machen…..

Weiter ging es zum Lago di San Colomba. Ein kleiner See in den Hügeln bei Trento auf 900 Meter. Schöne Strecke bis da hin. Der kleine See ist herrlich gelegen in einem Wald in einem Naturschutzgebiet. Da gab’s eine etwas längere Pause….

Danach ging es hinunter in’s Tal das ich gleich oberhalb Trento erreichte. Dann ein paar Kilometer Tal aufwärts und dann auf der anderen Seite ein Stück in’s Tal hinein um dann links hinauf Richtung Lago di Molveno zu fahren. Ist eine schöne Strecke mit nicht mal so viel Verkehr. Wunderschön gelegen ist dann der See selber  ich machte da auch eine längere Pause bis mich die ersten Regentropfen dann weiter trieben….

Weiter ging es dann noch an den Lago di Tenno wo ich nach einen kurzen Fotohalt gleich weiter zurück zu Hotel fuhr. Nach einer dusche liessen wir den letzte Abend hier gemeinsam bei Pasta und Getränken ausklingen. Wie üblich war ich wieder der letzte welcher in’s Bett ging…. Aber die Berichte hier müssen ja auch geschrieben werden…..

Tag 9 – Samstag 24. Juni

Wie üblich so um 06:00 rum stand ich auf da ich eh nicht mehr schlafen konnte…. Gepackt hatte ich schon am Abend vorher – abgesehen von dem was ich noch brauchte. So war der Rest nur noch eine kurze Sache. So war es kein Wunder das mein Motorrad schon weit vor dem Morgenessen beladen bereit stand.  Nach einem reichhaltigen Frühstück (wie jeden Tag hier…) fuhr ich dann kurz nach 08:00 los. Es ging erst am Lago di Tenno vorbei hinauf nach Madonna di Campiglio und dann weiter auf den Passo del Tonale. Da es mit dem lädierten Fuss problemlos ging beschloss ich den Gavia noch in die Tour einzubauen. Weiter dann nach Bormio und dann über den Passo del Foscagno nach Livigno um von da über die Forcola di Livigno und den Berninapass in’s Engadin zu gelangen. Von da dann über den Albula nach Chur und von da das Rheintal hinunter bis Gams um dann über das Toggenburg nach Hause zu kommen.

468km sind es heute nochmals geworden. War eine schöne Tour.

Fazit Gardasee 2017

Wie schon die letzten beiden Jahre waren die Tage am Gardasee mit meinen Freunden wieder klasse. Nur schade dass wir dieses Jahr nur 7 Leute waren.  Ich war zwar meist allein unterwegs, was aber wohl daran liegt dass das Allein-fahr Gen nach wie vor sehr stark in mir ist!! Aber die Abende hab ich dafür um so mehr genossen. Auch wenn ich am Schluss beinahe jedes mal alleine da sass…. Gab mir aber Zeit meine Gedanken zum Tag niederzuschreiben…..

Getrübt wurden die Tage für mich nur durch den lädierten rechten Fuss der eine ärztliche Untersuchung in den nächsten Tagen unumgänglich macht.

Total bin ich in diesen Tagen 2616km gefahren. Der Kilometerstand meiner Alpen-Twin ist nun auf 19293km gestiegen……

Fotos von der Gardaseetour 2017

Ich hab auch dieses Jahr wieder einige Fotos gemacht. Da mein Headset die Möglichkeit hat auch Filme aufzunehmen und Fotos zu machen hab ich dies nun doch mal genutzt um auch wärend der Fahrt Fotos zu machen. Sind zwar nur 3 Megapixel, aber für den einen oder anderen Schnappschuss reichts….

Hier die Links dazu:

Fotos vom Fotoapparat

Fotos vom Headset

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